Eigenbluttherapie

Was ist Eigenbluttherapie

Die Eigenbluttherapie gehört zu den Reiztherapien, mit welchen man dem Körper Reize, zum Beispiel in Form von Kälte zuführt. Der Körper versucht daraufhin Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Bei der Eigenbluttherapie ist der zugeführte Reiz eine winzige Menge Eigenblut. Der Körper erkennt das Eigenblut als „fremd“ an und leitet so einen Heilungsprozess ein.

Methoden der Eigenblutbehandlung

Es gibt zwei Ausführungsmethoden bei der Eigenbluttherapie. Entweder wird Blut aus der Armvene entnommen oder ein kleiner Tropfen Kapillarblut aus der Fingerbeere.

Im Fall der Venenentnahme wird das Blut dem Körper wieder zurückgegeben, bei dem Kapillarblut wird der entnommene Tropfen zur oralen Aufnahme nach homöopathischen Vorschriften aufbereitet.

Arten der Eigenbluttherapie

1. Unverändertes Eigenblut

Dabei wird eine Menge Venenblut entnommen und dem Körper gleich wieder reinjiziert. Dies geschieht entweder in muskulärer Injektion in den Gesäßmuskel oder als Injektion unter die Haut in den Unterarm.

  1. 2. aufbereitetes Eigenblut

Hier wird dem entnommenen Blut ein homöopathisches Mittel zugefügt. Die Wahl des Mittels ergibt sich aus der Ausgangslage des Patienten.

Sowohl bei unverändertem, als auch bei aufbereitendem Eigenblut wird mit der Entnahme eine kleine Menge von ca. 0.1 bis 1 Milliliter entnommen und von Behandlung zu Behandlung die Blutmenge gesteigert.

  1. 3. potenziertes Eigenblut

Dies wird auch Eigenblutnosode genannt. Dabei wird ein Tropfen Kapillarblut entnommen und dieser nach homöopathischen Vorschriften potenziert, das heißt verschüttet.

Wirkungsweisen der Eigenbluttherapie

Ob oral oder gespritztes Eigenblut, beide Variationen geben dem Körper kleinste Reize. Das Abwehrsystem reagiert und muss sich mit dem Reiz, in dem Fall das Blut, auseinander setzen. Die Leukozytenzahl erhöht sich und es werden vermehrt Antikörper gebildet, eventuell steigt sogar die Körpertemperatur.

Einsatzbereiche

Eigenbluttherapien werden häufig bei Erkrankungen, wie Allergien, egal welcher Art, eingesetzt. Aber auch bei einem geschwächten Immunsystem kommt die Behandlung zum Einsatz. Hinzu kommen noch Erkrankungen wie Neurodermitis, rheumatische und chronisch entzündliche Erkrankungen.


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Veröffentlichung 04.02.2016