Die Zika-Virus-Infektion

Beschreibung und Symptome

Das Zika-Virus (ZIKV) kann durch Stechmücken auf den Menschen übertragen werden. Symptome einer Infektion sind Fieber, Hautausschlag, Gelenkschmerzen, Augenbindehautentzündung sowie seltener Muskel- bzw. Kopfschmerzen und Erbrechen. Der Hautauschlag hält ca. sechs Tage an, andere Symptome nehmen früher ab. Meistens verläuft die Infektion mit milden Symptomen.

Auswirkungen

Das seltene, mit Lähmungen einhergehende Guillain-Barré-Syndrom ist bei ZIKV- Infektionen ebenfalls beschrieben worden. Seit September 2015 treten vermehrt Berichte aus Brasilien auf, welche besagen, dass eine Mikrozephalie (relativ kleiner Kopfumfang bei Neugeborenen, häufig mit geistiger Behinderung verbunden) möglicherweise mit einer ZIKV- Infektion während der Schwangerschaft zusammenhängen kann. Eine durchgemachte Infektion erzeugt wahrscheinlich eine lebenslange Immunität.

Ausbruchsgebiete und Übertragung

Die Übertragungsschwerpunkte liegen aktuell in Mittel- und Südamerika, eine relevante Verbreitung durch eingeschleppte Fälle nach Deutschland ist nicht zu erwarten, da von Mensch zu Mensch Übertragungen nur sexuell möglich ist.

Bislang existieren weder eine Impfung, noch eine medikamentöse Prophylaxe.

Hinweise für Schwangere

Das Auswärtige Amt empfiehlt daher, Schwangeren, Reisen in ZIKV- Ausbruchsgebiete zu vermeiden. Bei unvermeidbaren Reisen sollte auf eine ganztägige konsequente Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von Mückenstichen geachtet werden. Für eine ausgiebige Insbesondere schwangeren Reisenden wird eine Beratung durch einen Tropen- oder Reisemediziner vor der Abreise dringend empfohlen.

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Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier

Veröffentlichung 09.03.2016