Arthrose: Der Verschleiß der Gelenke

Arthrose ist mit zunehmender Lebenserwartung die häufigste Gelenkerkrankung bei Erwachsenen und somit schon fast zu einer Volkskrankheit geworden. Als Arthrose versteht man die Abnutzung und den Verschleiß von Gelenken und gelenknahen Strukturen.

Unterschieden wird zwischen der primären Arthrose, bei der die Ursache nicht bekannt ist, und der sekundären Arthrose, die Folge einer Verletzung oder anderer Erkrankungen der Gelenke sein kann.

Die Arthrose ist keine klassische entzündliche Erkrankung – auch wenn als Folge der Schädigung oft unterschwellige Entzündungszeichen wie Schwellung und Schmerz auftreten. Durch Aktivierung von Entzündungsreaktionen kommt es zu einer Fehlregulation der Knorpelzellfunktion. Das stört den Stoffwechsel im Gelenkknorpel und führt zu einem Ungleichgewicht zwischen Knorpelaufbau und Knorpelabbau.

Bereits mit dem Beginn des dritten Lebensjahrzehntes lassen sich erste degenerative Erscheinungen im Bereich der Gelenke nachweisen. 90 Prozent der untersuchten Patienten zeigen schon mit 40 Jahren Zeichen von Gelenkdegeneration der Gewicht tragenden Gelenke (Hüfte, Knie).

Mit steigendem Alter nehmen die im Röntgenbild sichtbaren Veränderungen zu. Bei etwa jedem vierten Betroffenen äußern sie sich mit Beschwerden, häufig Schmerzen.

Behandlung der Arthrose

Durch Medikamente, Krankengymnastik und regelmäßige körperliche Bewegung wird versucht ein möglichst beschwerdefreies Leben zu ermöglichen und das Fortschreiten der Erkrankung zu verzögern.

Ebenfalls trägt eine gesunde Ernährung und Bewegung zur Vorbeugung der Arthrose bei.

Bei fortgeschrittener Erkrankung des Patienten und starker Einschränkung durch die Symptome kann eine Operation helfen.

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Veröffentlichung 12.05.2016